Philosophischer Hintergrund - Advaita und Innere Arbeit

Die folgenden drei Logos ermöglichen eine orientierende Zusammenhangsbetrachtung:


Der geistige Raum

Born to be – geboren, um zu SEIN. Hier erscheint ein Löwe im Dreieck der Urkräfte. Er symbolisiert das Eine als immer Gleiches. Welche Formen auch immer erscheinen, ihre wahre Natur ist immer die der einen Quelle, aus der allein sie entspringen: All Lions. Genau das enthüllt Darshan als Offenbarung von Advaita.

Die Menschen

Die Allionce e.V. ist ein verbindlicher Zusammenschluß von Menschen, die sich unter der Anleitung des Weisheits- und Advaita-Lehrers OM C. Parkin der Erforschung ihrer wahren Natur widmen. Diese Erforschung tritt als Innere Arbeit neben Darshan. Im Logo der Allionce (All Lions) erscheint der Löwe als Symbol der Urkraft, ein treffendes Bild für Menschen, die entschlossen, eigenverantwortlich und kraftvoll den inneren Wahrheitsweg gehen.

Die Schule

Die Enneallionce - School for Inner Work, die in ihrem Kern eine Mysterienschule ist, ist aus der Allionce e.V. hervorgegangen. Im Logo der Enneallionce (Ennea All Lions) erscheinen der Löwe als Zentrum und das Dreieck der Urkräfte wieder, umgeben von einem Strahlenkranz, welcher sechs weitere Punkte auf der Kreisoberfläche markiert. Sechs plus drei ergeben neun ( ennea [gr.]= neun) Erscheinungsformen. Das so entstandene Symbol (Enneagramm) steht für die Gesamtheit aller Erscheinungsformen und ihrer Verbindungen untereinander. Das von der Enneallionce verwendete Enneagramm der Charakterfixierungen ist die Grundlage für die Erforschung der illusionären Welt des denkenden Geistes. Mit dieser Erforschung beginnt die Innere Arbeit, die sich im Laufe ihres Weges immer mehr verfeinert, um in Innenkehr in Stille zu münden.

„Gezeichnet von den Anstrengungen der Reise
hielt ich einen Moment inne.
Ich ließ mein Gepäck fallen und sank erschöpft zu Boden.
Als ich, geweckt durch den Ruf eines Vogels,
wieder zu mir kam, schaute ich auf:
... Weite, nur Weite ... Wohin ich auch sah."
Alle Menschen werden auf einen langen und anstrengenden Weg geschickt, nur um letztlich zu erkennen, daß es weder einen Weg gibt, noch jemanden, der ihn beschreiten könnte. Es gibt nur DAS. Und DAS BIN ICH. Und DAS IST ALLES.

Das ist der absolute Standpunkt der reinen advaita-Lehre. In Wirklichkeit ist es nicht einmal ein Standpunkt, denn diese Sichtweise setzt voraus, daß jeder Standpunkt und damit auch jeder persönliche Weg aufgegeben wurde. Denn ein Weg ist lediglich eine Aneinanderreihung von sich verändernden Standpunkten.

Doch Standpunkte, die durch das denkende Ich definiert werden, können nur aufgegeben werden, wenn der Mensch sie zunächst bewußt für einen Moment eingenommen und vollständig erfühlt hat. Innere Arbeit ist der innere Weg, der Prozeß der Aufdeckung und Bewußtwerdung dieser angenommenen, begrenzten Standpunkte des Denkens, mit denen ein Mensch sich irrtümlich identifiziert hat und die er "Ich" nennt. So erwacht der Mensch langsam aus dem dumpfen Zustand des Vergessens, dem Unbewußtsein des Unbewußtseins, in dem das Beschreiten des Weges begann.
Auf die Frage eines Schülers, wie lange es dauere,
um Weisheit zu erlangen, antwortete der Meister:
„Es kann ein Leben lang dauern, bis die Augen geöffnet sind.
Es genügt ein Blitz, um zu sehen."
OM C. Parkin